silent ovations

Dienstag, 26. Dezember 2006

babel

wir sind es, die kindern in der dritten welt waffen schenken, damit sie uns ins herz schießen. beuten diese länder aus und beißen uns dann in den arsch, weil sie kein geld haben, um krankenhäuser zu bauen, damit unser eigenes blut endlich aufhört aus allen öffnungen zu strömen. infrastruktur! gehen wir zu h&m und kaufen uns ein t-shirt - hergestellt in der türkei. globalisierung. lass uns plündern gehen! wir sind zivilisiert. modernisiert. klug. medien machen aus uns götter. wir sind welt. weil wir ahnen zu wissen. faschismus. was ist dein leben wert? was ist dein leben wert? was ist dein leben wert?






alessandro bertolazzi ..... key makeup artist
giorgio gregorini ..... key hair stylist
...
nicola clarke ..... ms blanchett's hair stylist
greg cannom ..... mr. pitt's makeup artist


--> siewirsie.


copyright2

Dienstag, 5. Dezember 2006

two gallants: two silhouettes against the sun. frankfurt, 04.12.2006

mein fleisch und blut zerrissen in tausend kleine stücke. ihr aggressiver flug durch die luft. slow motion. ich lecke die boxen. jede millisekunde... diese luftstöße. jede gottverdammte körperzelle sprengen sie in die luft. es sind schmerzen von höchster gewalt. unerträglicher leichtigkeit und vernichtender schwere. sie schmettern in mich einen tod nach dem anderen. roh. nackt. unverhüllt. so ist diese musik. ich bin erfüllt mit kranker liebe. inniger liebe für sie. sie ist für mich der grund zu leben. der grund loszulassen. der grund zu sterben. ich löse mich auf in höchster hingabe. ich knie mich nieder, bettle. küsse, fresse die fruchtbare erde. messer in meiner brust. das ist meine heimat. trampelt mich nieder, atmet mich ein. ich - bin nicht. denn ich bin.

die ersten minuten danach ist mordende stille. der letzte hauch eines vergessenen lebens. aber stunden später holt es dich ein und prügelt aus dir den letzten atemzug raus. beerdigt mich unter ruinen des weltschmerzes. ich will meinen namen auslöschen. ich bin der schaum der tage. danke für alles.



für m.: nein, über two gallants spricht man nicht. man kocht für sie.

danke, dass wir zusammen da waren.


copyright2

Montag, 10. Juli 2006

jonathan safran foer

an mein ungeborenes kind: ich war nicht immer stumm, ich konnte reden und reden und reden und reden, ich konnte nicht den mund halten, das schweigen überkam mich wie krebs, es passierte bei einer meiner ersten mahlzeiten in amerika, ich wollte dem kellner sagen: "die art, wie sie mir das messer gereicht haben, erinnert mich an...", aber ich konnte den satz nicht beenden, ihr name kam mir nicht über die lippen, ich versuchte es wieder, ihr name kam nicht, sie war in mir verschlossen, wie seltsam, dachte ich, wie frustrierend, wie lächerlich, wie traurig, ich zog einen stift aus der tasche und schrieb "anna" auf meine serviette, zwei tage später passierte mir das gleiche und tags darauf noch einmal, sie war das einzige, worüber ich reden wollte, es passierte mir immer wieder, wenn ich keinen stift dabeihatte, schrieb ich "anna" in die luft - rückwärts von rechts nach links -, damit mein gesprächspartner sah, was ich selbst nicht sagen konnte, und wenn ich telefonierte, wählte ich die nummern - 2, 6, 6, 2 -, damit mein gesprächspartner hörte, was ich selbst nicht sagen konnte. als nächstes ging mir das wort "und" verloren, vielleicht, weil mich dieses wort mit ihr verband, was für ein einfaches wort, so leicht auszusprechen, was für ein schwer wiegender verlust, ich musste "plus" sagen, das klang absurd, aber es war nicht zu ändern, "ich hätte gern einen kaffee plus etwas süßes", wer möchte schon so sein. "wollen" war ebenfalls ein wort, das mir früh verloren ging, was nicht hieß, dass ich plötzlich nichts mehr gewollt hätte - ich wollte im gegenteil umso mehr -, ich konnte meine wünsche einfach nicht mehr in ein wort kleiden, also sagte ich stattdessen "begehre", "ich begehre zwei brötchen", sagte ich zum bäcker, was natürlich nicht ganz passte, der sinn meiner gedanken entglitt mir wie blätter, die von einem baum in einen fluss fallen und davonschwimmen, der baum war ich, der fluss war die welt...

aus: jonathan safran foer extrem laut und unglaublich nah

copyright2

Montag, 1. Mai 2006

lost name

story of a burgeon

es gab da einst einen jungen. ihm gehörten dinge, die jedermann gehörten. aus gewohnheit gehörten. gehörten zur individualität. gehörten. dachten alle. eines tages betrat der junge die große welt und verlor die dinge. verlor so viele. verlor seinen namen. das einzige, das allereinzige, was ihm übrig blieb, war das gerüst seiner seele.

wer nicht mit märchen aufgewachsen ist, dem ist nicht zu helfen. die harte rock'n'roll-geschichte (aka märchen für biertrinker) kann man vergessen. vergessen oder verlieren. wasauchimmer.

lost name ist ein irgendjemand. lost name ist ein etwas. die natur gab ihm einen körper, haare und stimmbänder. sie schenkte ihm eine gitarre, die auf ihn wie der newtonsche apfel fiel. fiel so hart, fiel so intensiv. verletzte ihn mächtig und bot ihm rettung. verführerische frucht. keine kitschige katharsis. keine subtile magie. keine abgestumpfte romantik. alles war ein naturgesetz.

my private lost name

das erste mal als ich ihn spielen gesehen habe, überrollte mich eine verschlingende welle von emotionen. es gab herzliches wiedersehen nach einer jahrelangen abstinenz und konfrontation mit dem vergessenen, mit dem verdrängten. ich war geblendet. gezogen in den bann des moments. in seinen händen hielt er nicht die gitarre. er bewahrte in ihnen so viel mehr. anmut, angstlosigkeit, zerbrechlichkeit, wut und etwas schmerzhaftes brachen aus den fingerkuppen hervor. und leise taumelte sich zwischen all diesen dingen die liebe. die liebe zu etwas undefinierbarem. etwas, was jeder mensch mit sich selbst klarmachen muss. an diesem abend stellte mir diese musik fragen. und gab mir damit so viel mehr.

manchmal vergisst man das atmen. manchmal das beherrschen der miene. oft verzerrt sich das gesicht. oft seins. oft deins. man muss lost name live sehen, um dieses musikalische spektrum nachvollziehen zu können.

ein breiter weg und tausende pfade

seine songs, gespielt mit so viel hingabe und melancholie. suche nach tieferen abründen und sicheren rettungsringen. selbstaufgabe und suche nach den mustern des eigenen ichs. des eigenen dichs. zwangsfreie rennerei und jagd nach mehr. der stein des sisyphos'. süsse ahnungslosigkeit und bittere erkenntnis. betteln um vergessenheit und angst vor der erinnerung. ein breiter weg und tausende pfade...

diese musik ist weniger und diese musik ist mehr. sie hat keinen namen. und bietet mehr als ein gesicht.


offizielle homepage des künstlers im aufbau.
hörbeispiele:
"bore of starvation" (demo)
"punishment" (demo)


bild oben: the sweetest sunshine drips the drain, zitiert aus: two gallants "steady rollin'"


keeping the ashes, setting the fire


heroes' elegy


part one, speechless

copyright2

Donnerstag, 27. April 2006

two gallants - two silhouettes against the sun

seit gestern bin ich dank einer sehr netten person im besitz von what the toll tells, einer platte, die heute mein leben verändert hat. mann, scheisse, ich schulde dir was. den ganzen tag habe ich mit dieser musik verbracht. gefühle angestaut, gefühle durchbrochen und gefühle toben lassen. und jetzt wird es ernst. ich musste mich betrinken, um das hier loszuwerden.

aggression, wut, verzweiflung und erdrückende trauer bis in die knochen. das schlimme ist aber dieses gefühl. gefühl des vergessenen. gefühl der vergeblichkeit. erbitterter kampf und wahnsinn. kreischende augen. leiden. diese stimme zerrt an meinem herz, zerrt so gewaltig, dass ich kaum stehen kann. kaum atmen ohne gewissensbisse zu haben. diese musik verstümmelt den alltag. macht aus velasquez' unschuld bacon's horror. es ist die musik. es öffnet die augen und schmettert sogleich mit paranoidem, krankhaftem leben um sich. darin liegt aber solche erdrückende, heulende weltschönheit von unbeschreiblicher sensibilität und feinfühligkeit. es sind die ellipsen, ausrufe, rhetorischen fragen der musik, die das blut zum brodeln bringen. es ist das rohe, melodiöse fleisch mit kaum sichtbaren, aber standhaften gerüsten. meine weißen nervenfasern laufen rot an. ich weine weltschmerz. nicht bloß aus traurigkeit. nicht bloß aus einsamkeit. es ist so viel mehr hier, in mir, was beweint werden will. machtlosigkeit und verwerflichkeit meiner unmöglichkeit. purer hass überfüllt vom kaum ertragbaren mitleid. grässlichkeit der liebe, schönheit ruht auf ihren augen. die zerrissenen fäuste schlagen gegen die wand. zähne knirschen. das bin ich. es ist eine musikalische offenbarung wie ich sie seit langem nicht mehr erfahren habe. für mich die größte platte des jahres. eine der größen platten, die jemals, jemals aufgenommen wurden. wenn nicht diese schönheit, wofür lohnt es sich denn dann zu leben?

fick dich alles.

brust geht auf und ab. himmel färbt sich grell. nach dem regen. man liegt im nassen gras und das einzige, was einem einfällt ist dieser gottverlassenen welt ein trauriges, dämliches lächeln zu schenken. man weiss, man hat die grenze gefunden und... man hat sie überschritten.



"waves of grain"
"las cruces jail"
album-stream auf saddle-creek


copyright2

Donnerstag, 19. Januar 2006

punk ist tot

aber lieber tot sein als nie gelebt zu haben.

copyright2

Samstag, 31. Dezember 2005

paul auster

Mit zwölf Jahren bin ich zum erstenmal übers Wasser gegangen. Das hat mir der Schwarzgekleidete beigebracht, und ich will nicht so tun, als hätte ich diesen Trick über Nacht gelernt. Als Meister Yehudi mich auflas, war ich neun, ein Waisenjunge, der auf den Straßen von Saint Louis betteln ging, und bevor er mich öffentlich auftreten ließ, hat er ganze drei Jahre mit mir gearbeitet. Das war 1927, das Jahr von Babe Ruth und Charles Lindbergh, das Jahr, in dem sich endgültig die Nacht über die Welt gesenkt hat. Ich habe damit weitergemacht bis ein paar Tage vor dem Schwarzen Freitag, und was ich geleistet habe, war phantastischer als alles, was sich diese beiden Herrschaften je hätten träumen lassen. Ich habe getan, was kein Amerikaner vor mir geschafft hat und seitdem auch niemand mehr.

Auf mich ist Meister Yehudi verfallen, weil ich der kleinste war, der schmutzigste, der elendste. «Du bist nicht besser als ein Tier», meinte er, «ein menschliches Nichts.» Das war der erste Satz, den er zu mir sagte, und seit dem Abend sind achtundsechzig Jahre vergangen, aber die Worte aus dem Mund des Meisters klingen mir noch heute im Ohr. «Du bist nicht besser als ein Tier. Wenn du bleibst, wo du bist, wirst du das Ende des Winters nicht erleben. Wenn du aber mit mir kommst, bringe ich dir das Fliegen bei.»

«Kein Mensch kann fliegen, Mister», sagte ich. «Die Vögel, die machen das. Seh ich vielleicht wie 'n Vogel aus?»

«Du weißt nichts», sagte Meister Yehudi. «Du weißt nichts, denn du bist nichts. Wenn ich dir bis zu deinem dreizehnten Geburtstag nicht das Fliegen beigebracht habe, kannst du mir mit einem Beil den Kopf abhacken.»

aus: paul auster "mr. vertigo"

copyright2

Sonntag, 18. Dezember 2005

bukowski (2)

hier also noch einige auszüge aus "der mann mit der ledertasche"

#3

nach der zeremonie sagte der typ zu uns:
"na also, ihr habt jetzt einen guten job. seht zu, dass ihr keine krummen sachen macht, dann habt ihr für den rest eures lebens ausgesorgt."
ausgesorgt? das hat man im gefängnis auch. mietfreie unterkunft, keine nebenkosten, keine steuerabgaben, keine unterhaltszahlungen. keine autosteuer. keine strafzettel. keine schwierigkeiten wegen trunkenheit am steuer. keine verluste auf der rennbahn. kostenlose ärztliche versorgung. kameradschaft mit gleichgesinnten. kirche. keine geschlechtskrankheiten. kostenloses begräbnis.

#4 henry chinaski hat für seine ehefrau joyce orientalisch gekocht. diese liebäugelt nämlich mit einem kollegen türkischer herkunft ("die rote krawattennadel"). hank macht ihr den hof.

sie kaute die schnecke in ihrem mund.
"in goldener butter gebraten!"
ich griff mir ein paar mit den fingern und warf sie in meinen mund.
"die jahrhunderte sind auf unserer seite, kleines. wir können gar nicht fehlgehen."
schließlich schluckte sie's runter. und untersuchte dann die anderen auf ihrem teller.
"sie haben alle winzige kleine arschlöcher! es ist furchtbar! furchtbar!"
"was ist denn an arschlöchern so furchtbar, baby?"
sie hielt sich eine serviette über den mund. stand auf und rannte ins bad. sie fing an, sich zu übergeben. ich schrie ihr von der küche aus zu:
"was hast du denn gegen arschlöcher, baby? du hast ein arschloch, ich hab ein arschloch! du gehst in den laden und kaufst ein zartes steak, das auch mal ein arschloch hatte! arschlöcher bedecken die ganze erde! in gewissem sinn haben auch bäume arschlöcher, man kann sie nur nicht finden: sie lassen nur ihre blätter fallen. dein arschloch, mein arschloch, die welt ist voll von millionen und abermillionen von arschlöchern. der präsident hat ein arschloch, der schuhputzjunge hat ein arschloch, der richter und der mörder haben arschlöcher... selbst die rote krawattennadel hat ein arschloch!"

#5

die decke war weggerutscht, und ich starrte auf ihren weißen rücken, die schulterblätter standen vor, als wollten sie zu flügeln auswachsen. als wollte sie die haut durchbohren. kleine schulterblätter. sie war hilflos.

#6 chinaski im krankenhaus, in dem sterbende betty liegt.

ich ging aus dem zimmer und wandte mich an die diensthabende krankenschwester.
"sagen sie mal, warum kümmert sich niemand um die frau in 45-c? betty williams?"
"wir tun alles, was wir können."
"aber es ist niemand bei ihr."
"wie machen regelmäßig unseren rundgang."
"wo sind aber die ärzte? ich seh keine ärzte."
"der arzt war bei ihr."
"warum lassen sie sie einfach liegen?"
"wir haben alles getan, was wir können."
"das reicht mir aber nicht! ich wette, wenn das der präsident oder gouverneur oder bürgermeister oder irgendein reicher scheisskerl wäre, würden eine ganze menge ärzte in dem zimmer umherschwirren und irgendwas tun! warum lassen sie die leute einfach sterben? ist es denn eine sünde, arm zu sein?"

copyright2

Montag, 12. Dezember 2005

bukowski

zitiert aus: "der man mit der ledertasche"
da ich gerade nahezu bukowski-siert bin, kann es sein, dass es einen zweiten teil mit auszügen aus dem buch geben wird. apropos, jetzt weiss ich auch, wer palahniuk's großer lehrer ist.

#1 henry chinaski bei der vertretung der bundesregierung.

ich wartete und wartete und wartete. ich wartete eine stunde und dreißig minuten, bevor ich zu einem kleinen grauhaarigen mann mit augen wie zigarettenasche geführt wurde. er forderte mich nicht mal auf, platz zu nehmen. er fing an mich anzuschreien, sobald ich den raum betrat:
"sie sind ein verdammter klugscheißer, nicht wahr?"
"es wäre mir lieber, sie würden mich nicht beschimpfen, sir."
"verdammter klugscheißer, sie sind einer dieser klugscheißer, die so vornehm tun und mit großen worten um sich werfen!"
er fuchtelte mit meinen papieren in der luft herum. und schrie: "mr. johnstone ist ein feiner mann!"
"seien sie nicht blöd. er ist offensichtlich ein sadist", sagte ich.
"wie lange sind sie schon bei der post?"
"drei wochen."
"mr. jonstone ist seit dreißig jahren bei der post!"
"was hat denn das damit zu tun?"
"ich sagte bereits, mr. jonstone ist ein feiner mann!"
ich glaube, der arme kerl wollte mich tatsächlich umbringen. er hat bestimmt mit jonstone geschlafen.
"na schön", sagte ich, "jonstone ist ein feiner mann. vergessen wir die ganze verfickte sache." dann ging ich und nahm den nächsten tag frei. ohne bezahlung, versteht sich.

#2 henry chinaski betritt mit seiner post eine kirche, an die einige der briefe adressiert sind. er sieht vor sich einen tisch, auf dem eine flasche wein und verschiedene priestergewänder liegen.

himmel arsch, dachte ich, warum muss immer ausgerechnet ich in eine solche beschissene lage geraten?
ich griff nach der weinflasche, nahm einen kräftigen schluck, ließ die briefe bei den priestergewändern und ging zurück zu den duschen und toiletten. ich machte die lichter aus und ließ mich in der dunkelheit zum scheißen nieder und rauchte eine zigarette. ich dachte auch ans duschen, aber ich sah bereits die schlagzeilen vor mir: briefträger vergriff sich am blut gottes und duschte nackt in römisch-katholischer kirche.

ich werde mir weiterhin sehr viel mühe geben, menschen, die bukowski nicht kennen, zu überzeugen, ihn zu lesen.

copyright2

Mittwoch, 2. November 2005

spread this!

wie bezaubernd kann rebellion denn sein?

beautiful

You Are Beautiful is a simple, powerful statement which is incorporated into the over absorption of mass media and lifestyles that are wrapped in consumer culture.

This statement and the context in which someone finds it gives meaning to its message and purpose to this project.
The intention behind this project is to reach beyond ourselves as individuals to make a difference by creating moments of positive self realization in those who happen across the statement: You Are Beautiful.

Intention is the most important aspect of the You Are Beautiful project in its idea of purity. Graffiti and street art are an act not a style, but stylistically large corporations have been copying and using the 'urban decay' look to sell products.

It all comes down to intention. Nothing is sacred. Everything that has a perceived value becomes commodified. Companies hire out teenagers to slap up stickers and posters, and pay their fines when they are caught by the police. This is not street art, but a marketing campaign.

The reasons why street artists are doing what they are doing, in the way that they are doing, is not simply to question their surroundings; but to provide alternative perspectives, meanings, or values to those of consumerism.

Advertising elicits a response to buy, where this project elicits a response to do something. The attempt with You Are Beautiful is to create activism instead of consumerism.

You Are Beautiful uses the medium of advertising and commercialization to spread a positive message.
Projects like these make a difference in the world by catching us in the midst of daily life and creating moments of positive self realization.


copyright2

+ tour dates '08, haha +

28.02: awol one / the insects (wü)

14.03: buck 65 (mü)

18.03: fake problems (wü)

05.04: mindestenshaltbar lesung (ber)

24.04: thee silver mt. zion (schorn)

06.05: karo / spaceman spiff (wü)

08.05: uni and her ukulele (wü)

10.05: gregor samsa (wü)

27.05: estida (wü)

29.05: lost name (wü)

11.06: lost name (wü)

14.06: get well soon / ólafur arnalds / k.c. mckenzie (wü)

15.06: audrey

21.06: dencklerfest

24.06: lost name /styckwaerk / gaslight anthem (wü)

26.06: projekt tribanal: elle lunatricity, dj dance you fukka! and spanking prophecy (wü)

08.07: modeselektor / radiohead (ber)

09.07: filkoe / babel fishh / oskar ohlson (wü)

17.07: two gallants / the national (dachau)

19.07: lost name (wasserburg)

16.08: atmosphere (mü)

...

+ sound attack +


terra firma
walking the past


hilltop hoods
the hard road restrung



souls of mischief
that's when ya lost ep


the herd
summerland


qwel & kip killagain
the new wine


train of thought
moving heads


b. dolan
the failure


hilltop hoods
a matter of time



mac lethal
11:11




hilltop hoods
left foot, right foot


hilltop hoods
the calling


offwhyte
mainstay


pelican city
rhode island (!!!)

+ the latest word +

ahhh, was machen wir...
ahhh, was machen wir jetzt???? nur noch avatardrinkspiele...
ilwie (anonym) - 23. Jul, 22:38
avamotherfuckingtar
für ilwie + malachy letzte avatar-folge ist geil....
allyklein - 23. Jul, 20:43
"are you lost here.....
[ lost name "watching tv in the streets of london"...
allyklein - 21. Jul, 10:57
.
.
bastiH (anonym) - 17. Jul, 08:52
Portishead
... "all mine"...
unkreativ.net - 17. Jul, 00:49
•••
[ gregor samsa "•••" ] listen für...
allyklein - 16. Jul, 23:50
das ist sehr sehr schade.......
das ist sehr sehr schade.... sehr. :(
bastiH (anonym) - 14. Jul, 16:17

+ all i know about you +

du bist nicht angemeldet. ally anmailen

+ flickr +

www.flickr.com
This is a Flickr badge showing public photos from allyklein. Make your own badge here.

+ current status +

Online seit 1063 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 23. Jul, 22:38

sowas wie ein IMPRESSUM:

copyright2

weil wir gerade rhythm'n'poetry für unser zerkratztes kleines herz entdeckt haben, drücken wir das mal so aus: dies ist ein privates blog ohne jeglicher absicht von kommerzhustlin', ay? verletze ich irgendwelche rechte, bitte mich anmailen. ich werde kontern. falls du dich von all den wunderbaren menschen, die ich verlinke, irgendwie gedisst oder angepisst fühlst, renn zu deiner mama und klick in zukunft einfach nicht drauf. aber ich übernehme keine verantwortung, für nichts und niemanden. i'm a stubborn motherfucker, true? alle fotos bauen auf meinem scheiss, private verwendung (fürwasauchimmer) geht klar. wenn man mit mir bier/hefeweizen trinken will, musik lauschen, mit dem arsch wackeln, durchbrennen, nudeln mit sojasauce essen, draußen sitzen, sich die nacht um die ohren schlagen, auf konzerte gehen, brecht in die rapsfelder hinausschreien, prügeln oder sonstwas machen und tun will, hierhin mit dir. aber ansonsten schönen tag. stay safe, peace out. amen.

+ ask the brain +

 

+ obligatory credits +

Creative Commons License

Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB

kostenloser Counter

Who links to me?

geführt seit 8.10.2005


anger management
black brothers band
blah blah blah
d-hood
fotostrecken
grab it! don't let go!
klein woanders
lebens(an)lauf
live! means living
memories fade
new & already loved
silent ovations
so !! it even hurts
wasauchimmer...
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren