05 live! means living
Wednesday, 28. October 2009
Saturday, 6. December 2008
hrsta: 05.12.2008, würzburg
die hände wiegen tonnen. und die füße sind aus blei. und die zunge liegt schwer zwischen den zähnen. gaumen, der schwarze himmel, der herabfällt. und es tut weh, tut weh. man fuchtelt hilflos mit den händen und derangiert stärken. und der klang ist diese wahrheit... diese pure seligkeit, die der schwere weltschmerz an die oberfläche schiebt. zügellos. da, wo man aufgeht und zergeht und vor den klangwänden auf die knie fällt, weil man nicht anders kann. weil die hände die welt wiegen. und die füße plötzlich in einem moment alles, alles erspüren, was man in seinem leben gelaufen ist. und die zunge voller worte ist, die niemals ausgesprochen wurden und es nie werden. und es geht immer um die leichtigkeit und die last der schönheit. und die liebe. die liebe. wie immer.hrsta
sehen sie, hören sie, sobald sie die chance dazu haben.
sie lesen keine worte. alles nur ausrufezeichen.
vollgeschmiert in hingabe.
folkways orange.
Friday, 21. November 2008
last minute show: fake problems: 22.11.2008, würzburg
pah, man fühlt sich wie bei irgendwelchen news. aber: gerade eine meldung erhalten, dass fake problems (ja, diese vier charmanten, süßen jungs, die dieses jahr bereits in würzburg gespielt haben) eine last minute show im guten alten cairo spielen werden. und zwar: diesen samstag (22.11.) ohne smoke or fire zwar (zur hölle mit denen - achh) und dennoch. wer kommen mag, sollte kommen. und allgemein. man sollte kommen. veranstaltet wird das ganze von den boys von chuck's liquor store und wenn man auf den link klickt, gelangt man zu mehr infos.und allgemein, zum zweiten: eure lieben nachbarn sollten weniger zuhause abhängen. ist ein passabler grund, um einmal den block zu verlassen.
im sinne von: gut so, alter?
Monday, 27. October 2008
horrorshow: 12.09.2008 @ the annadale hotel, sydney
buttt here you are, my friend:
yea, knock yourself out and watch the whole show HERE.
oh this is so love like you wouldn't believe, son.
>>> HORRORSHOW. <<<
Sunday, 17. August 2008
brother ali + atmosphere: münchen, 16.08.2008

- einer der besten ant/slug-songs überhaupt - "woman with the tattooed hands" - live - yay. man hat sich gefreut wie ein baby. (rest: "trying to find a balance", "god loves ugly", "sunshine", "yesterday", "guarantees" etc.)
- positiv, dass sie nicht überwiegend die neue platte gespielt haben (ich persönlich werde nicht wirklich warm damit).
- brother ali: alle antschen pop-hits gespielt ("forrest whitaker", "uncle sam goddamn", "take me home", "walking away" etc.). großartig.
- slug ist eine scheissgroße, eine scheissriesengroße rampensau. es stimmt alles, was man von ihm erzählt bekommt. aber meine fresse, a hell of some good repping skills.
- atmosphere kiffen wie fünfjährige (verstecken sich unter dem tisch und tun dann absichtlich so als wäre nichts gewesen), was nicht weiterhin schlimm ist. dumm nur, man macht es, während ali versucht eine ernste note in die show mit seinem accapella (some spoken word) reinzubringen und die beiden ihm mit ihren versteckspielchen die shau stehlen (und sie schaffen es nur, weil 70% der anwesenden spliffs auf der bühne für wahnsinnig provokant halten, ihrem alter entsprechend). und ali selber bekommt auch nichts davon mit und reimt einfach weiter.
- vorband. nichts für ungut. aber: oje.
- alles in einem: gutes konzert, gute show. ich würde mir atmosphere auch jeden tag anschauen können, wenn ich könnte. they make my smile hurt.
listen/download:
"sunshine" (yay, so sunshine!)
"the waitress" (tom waits does the beatbox!)
"trying to find a balance"
"lyndale avenue's user's manual"
links:
atmosphere @ myspace
brother ali @ myspace
rhymesayers entertrainment
Monday, 21. July 2008
"are you lost here.. are you trying to be strong?"
1. two gallants sind groß. groß live. groß für immer. "threnody" beim blauen himmel. no one can handle it.
2. the national sind jetzt einfach nur fett. aber dahinter steckt leider nichts mehr. ein brocken ehrlichkeit ist mit der zeit draufgegangen. it's all about shaking that ass.
3. portishead third. pah, kongenial. ich beiss mir in den arsch, dass ich mich für ein ticket nicht verhurt habe. pleitesein ist für sowas keine ausrede.
4. wir vermissen das on the road-sein bereits beim einsteigen in den zug.
5. minuten drehen sich permanent ums loslassen. und immer nichts bereuen. man ist halt, wer man ist, freunde.
Saturday, 5. July 2008
filkoe, babel fishh und oskar ohlson: 09.07.2008, würzburg, akw!
oder: mehrmehrmehr kultur für würzburg:
mittwoch, 9. juli 2008
akw!, würzburg
20.oo uhr
dencklerkonzerte schlummern friedlich in unserer erinnerung und obwohl es so wenige waren, denken wir noch voller pathos zurück. da uns seit geraumer zeit untersagt wurde im block unsere kleinen netten abende zu veranstalten und wir nicht anders können als unsere nachbarschaft mit guter musik zu beschallen, haben wir lange getüftelt und beschlossen, dass wir trotz der verbote dem ganzen eine musikalische krönung setzen wollen, und veranstalten ein weiteres konzert, eine herzensangelegenheit für unsere mannschaft:
werden uns beehren. das ganze hat aber eine kleine änderung: das konzert findet ein paar meter vom denckler versetzt, also im akw! statt. sich dieses event entgehen zu lassen, gleicht eigentlich einem verbrechen (ja, wir lieben übertreibungen, wir würden für übertreibungen sterben). unser ziel ist die hübsche tradition der dencklerkonzerte, die so viel gemeinschaftsgefühl mit sich bringt, fortzuführen. und natürlich musik, musik, musik.
deshalb: kommt! wenn ihr keine zeit, keine lust oder einen anderen musikgeschmack habt, betreibt mundpropaganda für uns. das wäre ebenso cool und hilfreich. wir wollen eine gute zeit haben und brauchen ein bisschen unterstützung.
und nach dem konzert gibt es noch ein special offer (meine fresse, das angebot endet nie!):
Tuesday, 17. June 2008
dencklerfest: 21.06.2008 @ dencklerblock, würzburg
was seit drei jahren eine hübsche tradition der würzburger alternativen gemeinde ist, findet auch 2008 statt. das dritte offizielle dencklerfest im unteren hof des blocks erklärt sich am 21. juni 2008 als eröffnet. (haha, fucking pathos everywhere!) wir zählen auf eure mundpropaganda, liebe menschen. das programm ist voll mit flohmärkten, lesungen und musik. um sich besser informieren zu können, einfach auf das bild klicken, das erscheint dann groß. hervorzuheben ist natürlich my man on full blast always crashing his head against the wall. fingers crossed.da der spass letztes jahr... mhh, ein eher fatales ende hatte, findet diesmal die afterparty (also exakt ab 0:00 uhr) im akw! statt.
wir freuen uns auf samstag.
("wir lachen ja alle! wir sind alle glückliche menschen!" pah, leo forever.)
also kommtkommt.
Saturday, 15. March 2008
buck 65: münchen, 14.03.2008
als aller erstes: dieser mann hat der welt live auf der bühne u.a. für andrej tarkowskij gedankt ("b.sc"). huldigung nummer eins. sachen, die an ein review erinnern, aber eigentlich im ratio geblieben sind: am anfang die augen noch scheu hinter der kappe versteckt, dann immer öfter ins publikum geblinzelt und erst nach der dritten zugabe mit einem sehr netten (und erstem und einzigem) lächeln sich verabschiedet. sehr viel davon und sehr viel davon gespielt. "1957", "right back when", "dang!", "b.sc", "cries a girl", "centaur", "pants on fire", "roses and bluejays", "463" etc.. gescratcht fast schon militärartig. huldigung nummer zwei: pierrot! manchmal freak und/oder geek. feenstaub in die menge geschüttet. das ist folk, blues, storytelling, rhythm and poetry. liebe, liebe. und wahrscheinlich eines der besten konzerte, die ich besucht habe.(huldigung nr. drei)
fotos:
readysteadyjedi @ flickr
david_p_z_888 @ flickr
links:
buck 65 on myspace
buck 65 homepage
video zu "dang!" auf youtube
video zu "wicked and weird" auf youtube (banjo)
hier noch erwähnenswert, sehr sympatisch in sage francis' "got up this morning" (man darf auch raten, wer sonst noch mitmacht)
Tuesday, 26. June 2007
southside 2007
warnung: man kann sich hierbei als bandgutfinder angegriffen fühlen.
manic street preachers die langweiligste band der welt. man fragt sich, wie solche musik ein label findet. (und unter uns: sie haben behauptet, im gegensatz zu radiohead (man sollte ihnen von nun an verbieten, diesen namen in den mund zu nehmen) kontrovers zu sein, denn sie sind reagan, yorkes band ist halt mit dem allseits beliebte carter zu vergleichen.) grottenschlecht.
incubus ein mann - ein gesicht. und nichts dahinter.
marylin manson (man schreibt ihn also so?) not shoking, not provocative. aber ein professioneller entertainer, der gute. man sagt, ich bin an der besten stelle der show verschwunden. das ist dann doch wieder schade.
editors ich dachte, sie haben den selben song immer wieder gespielt. anscheinend habe ich mich getäuscht. coldplay für coldplayhasser.
state radio weiss ich nicht mehr.
the rakes gesang auf ritalin.
art brut musikalisch nicht meins, aber der sänger machts wirklich nur mit dem publikum, was von der show her irgendwie sehr professionell wirkt.
sonic youth okay, durchatmen, ich werde alleine beim schreiben nervös. kim gordon ist eine fee, sie tanzt wie ein engel, sie ist eine gestalt aus einem märchenbuch, sie schwebt, sie kann fliegen... thurston moore und lee ranaldo machen das beste synchron-gitarre-mit-dem-drumstick-verzerren-duo des universums. und: mark ibold spielt bass! ich könnte auf der stelle verrecken! mit mogwai DAS lieblingskonzert. kongenial.
placebo sind sehr, sehr gut live. und ja, die band gehört einfach zu bands, die keine krasse scheisse sind, aber die band, die ich mag und mögen werde (vorausgesetzt sie machen keine black market music-sachen mehr).
pearl jam kurz gesehen. eddie vedder sturzbesoffen. sie waren mir ziemlich scheissegal.
isis zum ersten mal gehört und dann auch noch live. sehr cool.
queens of the stone age unfreiwillig, ich wiederhole, unfreiwillig 15 minuten lang im pogo (bei dem es für mich um leben und tod ging) gelandet (kilometerweit gelaufen und trotzdem nicht rausgekommen). josh hommes körperzellen bestehen 101%ig aus testosteron. ein wahnsinnskonzert. absurde kulisse. der drummer ist ein tier. ein tier.
the bravery ich hatte nichts zu tun, der tag war wunderschön.
the sounds da war ich mit dem zerstören und zerlöchern von diesen aufblasbaren t-mob*le-riesenhänden beschäftigt. und trotzdem konnte ich in mir den drang, der sängerin ins gesicht zu kotzen, nicht zurückstellen. (und das ist eine untertreibung).
mogwai wir sind gestorben und in dieser welt aufgewacht. haben sie mit aller kraft geliebt und wieder verstoßen. das ist so unerreichbar groß, dass es nicht in worte eingepackt werden kann. ein ganzes konzert mit geschlossenen augen. und fünf netten, sehr bescheidenen gesichtern, die solch einen krach produzieren können. sprachlos.
arcade fire in unseren kreisen hatten sie's schwer nach mogwai zu spielen. meiner meinung nach waren sie super. ja, super, super, super, super. ach ja, und das ist übrigens die band, für die ich ganz bewusst modest mouse versetzt habe. ganz bewusst. +++ achtung, jetzt folgt eine die-neuen-modest-mouse-hassattacke +++ und ich spreche das jetzt zum ersten mal hier auf diesem blog aus: die neue platte ist ein blöder SCHWACHSINN. fuck johnny-fucking-marr ("isaac, reiss dich zusammen, du bist ein profi"... fuck you!). fuck ihre fettarrangements, denn was würde bleiben, wenn man ihnen das wegnehmen würde? fuck "fire it up", was zur hölle habt ihr euch dabei gedacht?! fuck die neue platte, weil ich hoffen muss, dass die darauffolgende nicht so grottenlangweilig sein wird. jetzt wird man mich aufspießen.
beastie boys ein kurzes vergnügen für mich. sehr unterhaltsam, aber leider verstehe ich, glaube ich, zu wenig davon.
bright eyes nachdem ich ja langsam gewohnt war all die guten aufzugeben (trail of dead, modest mouse etc.), habe ich auch als kurzschlussreaktion auf die neue platte auch den guten conor oberst fallen lassen. aber dieser mann, liebe damen und herren, hat mich wieder hoffen lassen. im gegensatz zu marylin manson, der zwischen t-mob*le und coca-cola werbetafeln stand (ja, mit einem fuss drauf) und nach "revolution" (bitte englisch aussprechen) verlangt hat, war conor oberst der einzige (von insgesamt 20 musikern, die ich gehört habe), der mal seinen mund aufgemacht hat.
"hey, everyone who's got these pink hands*, put them in the air."
dreht sich um und stimmt seine gitarre. einige leute heben diese hässlichen hände hoch.
"oh, i'm just kidding."
oder:
"this one goes to t-mob*le and beck's."
und er spielt "middleman".
und ausserdem ist dieser mann so verdammt bis über beide ohren verknallt in seine truppe. im gegensatz zum arroganten bassisten von placebo äußert er seine zuneigung ständig. ein sehr aufrichtiger, aber auch aggressiver, sarkastischer junger mann. er hat gewonnen, ich habe ihn wieder so gerne.
"who's seen mogwai today?"
nach jeder frage hört man gekreische.
"and arcade fire? ... and modest fucking mouse? ... well, i liked everything i've seen today."
...
"that's actually not true."
interpol diese coolen säue, die ihre kippen in einem einzigen zug ausrauchen. der bassist brettert regungslos (mit einer schwarzen sonnenbrille um acht abends) die songs runter. the guitar man's got the swing in his feet. und der so liebenswürdige schüchterne sänger (i'm so in love)... es war gut nach dem harten musikalischen tag (oho).
snow patrol ja, ich bin hin. wegen meiner unschuldigen jugend halt. und sie haben all die shithits gespielt, bei denen man sturzbetrunken mitsingenflüstern (und ja, auch tanzen) konnte. es war nett. das ging straight "an die alte liebespumpe" (zitat: freund). irgendwann wurde es einem auch zu viel und man hat zu den beasties gewechselt.
und dann wars auch schon vorbei. mit der dekadenz. und es ist gut, wie es ist.
* gemeint sind die t-mob*le-werbehände.
alle fotos stammen... ähem... von hier.
sehr schöne bilder gibt es bei fudder.de.


