aber narziss,..
diese blutige faust vor seinen augen pocht und dröhnt. ich bin wieder kind und träume von sprechenden löwen, die mich bei lebendigem leibe auffressen. den stolz verloren, der respekt vor sich selbst hat sich im blauen dunst der vergessenheit aufgelöst. das ist von nun an unsere schwachstelle. wir sind wieder mickrige scheisse. kleben an untertassen. trocknen auf glatten oberflächen ein. wir haben das aufrichtige lächeln aufgehängt. wir zeigen zähne, weil es sein muss. wir vertrauen niemandem mehr, am wenigsten uns selbst. größe empfängt keine lügen. weder von sich, noch von den anderen. deshalb: suche uns auf dem boden. im schlamm. wir schmieren uns andere namen ins gesicht, weil wir alles sein wollen, nur nicht selbst. wir haben verziehen, den reinen, die im dreck gelandet sind. aber narziss, wo ist die liebe hin?
ersäuft in schande.



















