vom fallen und fliegen
ich wache auf.
adern schwitzen blut - adrenalin hat sein pseudonym verdient. professor borg sucht vergeblich nach unseren fehlerhaften organen. weil uns unten alle knochen gebrochen wurden.
ich habe geträumt. ich bin gesprungen, um abzuheben. aber die uhrzeiger haben mich vertuscht. haben dich vertuscht. du warst meine kleine fliege, die mich nicht ganz absterben ließ. sprach ich nachts zu deinem fäustchen? ich... hatte lust auf scham, verlangen nach reue.
ich bin gefallen.
mir fehlt die luft zum atmen. mir fehlt der mund zum denken.
die steine sprachen: "nimm deine finger aus der steckdose, es wird nicht wärmer..." diese gebrochenen, krummen finger - schwarz von der nacht, gelb vor galle.
draußen wird's hell. und ich zerknittere das gesicht in meiner hand. wessenauchimmer. wessenauchimmer. es ist eingestürzt. ich brauche diese notausgänge. ich brauche diese buchstaben, die ich sorgfältig in anschauung umwandle. zersprengtes fleisch, zerfetztes blut. wehmut der melodien, ihre leisen, sicheren schritte zum begräbnis deiner sekunden. klagelieder meiner helden. gefallene engel mit abgebrannten zungen. ich brauche keinen boden unter den füßen, damit es weh tut.
lege die schwere nadel auf meine fragile brust. paranoides arschloch. verfolgt diese irrsinnigen linien und züge. das ist mein sprung. und ich bin bloß ein mickriger, dissonanter ton in dieser symphonie.
stoße mich hinunter.




















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