kurzschluss: "it's not the loneliness that hurts but the crowds of people who never touch you."
thema: einsamkeit.
here we go.
[ joan of arse "things asleep in the sun" ]
das rosane fleisch lag schlaff auf weißem bettlacken und auf dem von schweißperlen bedeckten rücken genossen drei fliegen den stinkenden duft der morgensonne. die feier war lang. mister entertainment war erschöpft. den ganzen abend und die ganze nacht war man damit beschäftigt, die namen seiner gegenüber die kehle runterzuspülen und mit dem hohen alkoholpegel die unglückliche wahl seiner buchstaben zu entschuldigen. es war das brummen der geflüsterten konsonanten. das lechzen des müden lächelns. und er: zurück im hier. vernachlässigte phänomenologie. verstimmte sprachlosigkeit. zerkratzte handfläche rechts. man grüßte alle mit anonymität im ärmel. er war taub. dann stumm. bestand aus molekülen, nichts weiter. er sehnte sich danach, wieder vom boden zu essen und mit babys im dreck zu spielen. er war wie alle anderen, nur ein subjekt für sich. vergangenes war geraffte zeit. über neongelbe zuckerrüben stolpernd, suchte er in der morgendämmerung sein altes bett auf und entschied, den rest seines vokabulars für bessere zeiten aufzuheben.
und als die evolution aus der ecke seines zimmers beobachtete, wie er der kahlen wand im schlaf haikus zumurmelte, beschloss sie ihn einfach nicht zu wecken.

















