Donnerstag, 19. Januar 2006
is this table for glasses?
weil sich alles wiederholt.
und man sieht kein ende.
alte gespenster. ich stehe vor einer wand. vor einer glatten, schwarzen wand. und das einzige, was ich tun kann, ist mit meiner ganzen kraft gegen eine solche zu rennen.
dein brief
der strick am halse hält beschissen. entweder ist er schlecht befestigt. oder die decke kracht auf meinen kopf. und wer schraubt den himmel runter? wer, wenn nicht du.
lieber fesselst du mich. und fesselst andere mit mir. aber an wen von uns beiden?
der wind. wenn er in eine andere richtung weht. dann verdecken deine haare dein gesicht. oder umgekehrt: sie decken deine sterne auf. wen interessiert es denn? alles stagniert und du spielst den kater aus dem wunderland. und dein lächeln verfolgt und jagt und zersägt mich. in zwei teile. in drei. in tausende.
hör auf!
ich kann nirgendwohin fliehen.
dein brief. den ich verfasst habe. meine buchstaben, die deine sind. meine worte, aber trotzdem nimmst du sie mir. weil sie dir gehören.
lass es sein? lass es sein.
schlechte märchen sind die, die kein happy-end aufweisen können. sie können es einfach nicht. weil sie nicht dafür erdacht worden sind, glücklich auszuklingen.
und der strick reisst. und reisst. und reisst.
wann lässt du es endlich sein?
gehe weg! das ist mein leben. das ist mein tod. meine decke. und mein himmel.
mein himmel.
dein brief.
merkst du es?















